IGöV Nordwestschweiz

  • Aktuell
  • Wir über uns
  • Dokumente
  • Kontakt
  • Links
  • Datenschutzerklaerung
  • Aktuell
  • Wir über uns
  • Dokumente
  • Kontakt
  • Links
  • Datenschutzerklaerung

Willkommen

​Die Interessengemeinschaft für den öffentlichen Verkehr Nordwestschweiz (IGöV) besteht seit über 40 Jahren. Sie ist eine Sektion der IGöV Schweiz und setzt sich für die Verbesserung des ÖV und die Anliegen der Fahrgäste ein. Sie ist ein überparteilicher Verband mit hoher politischer und fachlicher Kompetenz.

Stellungnahme zu den Eckwerten Verkehr 2045

29/1/2026

评论

 
ÖV-Ausbau richtig – Rheintunnel bleibt falsch

​Heute hat der Bundesrat seine Eckwerte für den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur bis 2045
vorgestellt. Die IGöV Nordwestschweiz begrüsst, dass der Bundesrat den Ausbau der
Bahninfrastruktur in der Region Basel anerkennt und entsprechend Bundemittel bereitstellt. Die
in der Botschaft 2027 vorgesehenen 900 Mio. CHF für den Ausbau des Bahnhofs West und den
Neubau der Margarethenbrücke sind dringend und wichtig. Mit den Mitteln für die erste Etappe
der Durchmesserlinie kann diese zumindest weitergeplant werden – auch wenn der
Realisierungshorizont in weiter Ferne bleibt.

Der Ausbau des Bahnknotens Basel muss oberste Dringlichkeit behalten, damit das S-Bahnnetz
ausgebaut, der Fernverkehr stabilisiert und die knappen Kapazitäten zwischen Güter-, Fern- und
Regionalverkehr entflechtet werden können.

Gleichzeitig bleibt die IGöV bei ihrer klaren Haltung: Der Rheintunnel ist keine Lösung. Der
Volksentscheid vom 24. November ist zu respektieren. Eine Infrastrukturpolitik, die zusätzliches
Strassenangebot schafft, erzeugt zusätzlichen Verkehr und bindet Mittel, die im ÖV-Netz
dringend gebraucht werden.

Wir begrüssen, dass im Programm für Agglomerationsverkehr auch konkrete und wichtige
Ausbauprojekte für das Tram enthalten sind. Allerdings sind diese Mittel leider erst für die 6.
Generation - also erst deutlich nach 2030 - vorgesehen. Bezüglich der Tramprojekte sind wir
enttäuscht über den späten Realisierungszeitpunkt.

Die IGöV Nordwestschweiz fordert:
- Durchmesserlinie verbindlich und mit klarer Finanzierung/Etappierung umsetzen – als Rückgrat
für die trinationale S-Bahn und den nationalen Schienenverkehr.
- Rheintunnel nicht weiterverfolgen; Mittel konsequent auf Bahn, Tram und Bus konzentrieren.
- Kurzfristige ÖV-Projekte sofort realisieren (15-Minuten-Takte, EuroAirport/Mulhouse,
Morgartenring/Neuallschwil, Schnelltrams, Margarethenbrücke, Bachgraben, Linie 8 Ziegelei -
Letten, Tramnetz 2030).
Fazit: Mehr Bahn, Tram und Bus – statt mehr Strassen.

Für den Vorstand der IGöV Nordwestschweiz
Thomas Noack
Präsident
评论

Die IGöV Nordwestschweiz unterstützt die Forderungen der Regierungen von Basel-Stadt und Baselland zur Botschaft des Bundes zum Bahnausbau

19/12/2025

评论

 

In ihrer Stellungnahme zum Bericht Verkehr 2045 hatte die IGöV Nordwestschweiz scharf kritisiert: «Der Bericht Weidmann verkennt Prioritäten – der Ausbau des Bahnknotens Basel muss oberste Dringlichkeit behalten». Damit der Bahnknoten Basel nicht zum Flaschenhals im nationalen und internationalen Bahnverkehr wird, muss ein Ausbau priorisiert werden. Wir zitieren dazu aus unserer damaligen Stellungnahme:
Widersprüchliche Analyse – falsche Schlüsse

Der Bericht Weidmann hält selbst fest, dass «der Agglomerationsverkehr auf dem SBB-
Netz nicht das Qualitätsniveau anderer Agglomerationen erreicht». Damit wird indirekt

bestätigt, was Fachleute seit Jahren sagen: Das S-Bahnnetz der trinationalen Agglomeration Basel ist ungenügend ausgebaut. Umso unverständlicher ist die erneute Zurückstellung des Ausbaus des Bahnknotens Basel, der als Rückgrat für den Ausbau der S-Bahn der trinationalen Agglomeration wie auch für die internationalen
Fernverkehrs- und Güterzugsverbindungen unabdingbar ist.
Heute schon ringen Güter-, Fern- und Regionalverkehr in der Region Basel um die 
fehlenden Schienenkapazitäten – dies zulasten eines 15-Minutentakts auf dem S-
Bahnnetz und zulasten zusätzlicher Fernverkehrshalte in Liestal und im Birstal. Die 
Zurückstufung des Ausbaus des Bahnknotens Basel verschärft diese Engpässe weiter.
Die IGöV Nordwestschweiz unterstützt deshalb die jüngsten Anstrengungen der Regierungen von Basel-Stadt und Basel-Land auf politischer und fachlicher Ebene. Sollte es mit der Fokussierung auf die Durchmesserlinie gelingen, die Finanzierung des Lückenschlusses zwischen dem badischen und dem schweizerischen Bahnnetz verbindlich zu sichern, wäre dies ein grosser Gewinn für das S-Bahnnetz der Region und würde auch die dringend benötigten Kapazitäten für den nationalen Schienenverkehr bereitstellen. Die IGöV bedauert allerdings den hierfür offenbar notwendigen Verzicht auf den Westanschluss und die zusätzlichen innerstädtischen Haltestellen. Um so wichtiger bleibt aber die rasche Umsetzung der bereits geplanten kurzfristigen Massnahmen zur Verbesserung des Angebots des öffentlichen Verkehrs. Dazu gehören:
• Ein dichter, verlässlicher 15-Minuten-Takt der S-Bahn im Birstal bis Laufen, im Ergolztal
bis Olten und im Fricktal
• Der Ausbau der S-Bahn zum EuroAirport und nach Mulhouse
• Die rasche Realisierung der S-Bahn-Haltestelle Morgartenring / Neuallschwil
• Die Einführung von «Schnelltrams» im Leimental, nach Riehen und Muttenz sowie der
beschleunigte Neubau der Margarethenbrücke
• Die Tramverbindung Bachgraben und die Verlängerung der Linie 8 ins Gewerbegebiet
Ziegelei
• Die konsequente Umsetzung des Tramnetzes 2030

Nach wie vor vertreten wir aber die Haltung, dass der Rheintunnel keine Lösung ist und fordern deshalb eine klare Prioritätensetzung: mehr Bahn, Tram und Bus statt mehr Strassen.
Nur ein konsequenter Ausbau des öffentlichen Verkehrsnetzes kann den Mobilitätsbedarf der wachsenden trinationalen Agglomeration Basel umweltfreundlich und effizient decken.

Für den Vorstand der IGöV Nordwestschweiz
Thomas Noack
Präsident

评论

Stellungnahme der IGöV Nordwestschweiz zur Initiative Go Basel Go

24/10/2025

评论

 
​Hände weg von dieser teuren und unsinnigen Initiative ohne Nutzen für die Kunden und Kundinnen des öffentlichen Verkehrs
 
Die Initiative ist teuer und hat keinerlei Mehrwert für die Kunden und Kundinnen des öffentlichen Verkehrs. Weil auch die alternativen Linienführungen mit dem Initiativtext weder verbindlich gesichert werden noch betrieblich und in Bezug auf die Finanzierbarkeit fundiert abgeklärt sind, besteht ein grosses Risiko, dass die Annahme der Initiative zum Aus der wichtigen Durchmesserlinien des Trams in Basel und im schlimmsten Fall zu einem Ende des Trams in der Region.
 
Dies ist just in der Zeit in die ganze Region über die abschlägige Empfehlung des Berichts Weidmann jammert, ein völlig falsches, ja sogar sehr gefährliches Signal an den Bund.
 
Was sind Lösungen:
 
Die Initianten weisen richtigerweise darauf hin, dass das Tramnetz in der Innenstadt entlastet werden sollte. Das ist keine neue Erkenntnis. Vielmehr liegt mit dem Tramkonzept 2030 schon länger ein durchdachtes Konzept vor, das die Innenstadt zwar nicht gänzlich vom Tramverkehr befreit, aber doch mit der Führung einzelner Tramlinien über den Petersgraben und den Claragraben eine Entlastung für die Innenstadt und zusätzliche Netzflexibiltät bietet. Dies unter Beibehaltung einiger direkter Linien in die Innenstadt.
Eine weitere Ergänzung des Netzes mit einer Tramlinie 30 über den Cityring und die Johanniterbrücke würde zudem die Verbindung Bahnhof SBB - Universität - Spital - Bahnhof Bad Bhf. stärken. 
Im Gegensatz zur Initiative führen diese Netzergänzungen zu einem Kundennutzen, da sie eine bessere Erschliessung der Universität und des Spitals ermöglichen. 
 
Dieses Konzept muss nun rasch umgesetzt werden.


In der Beilage finden Sie die vollständige Stellungnahme mit einer Begründung unserer Haltung.

Herzlichen Gruss
Thomas Noack
25-10-23_stellungnahme_zur_initiave_go_basel_go_igöv_nwch.pdf
File Size: 150 kb
File Type: pdf
Download File

评论

Medienmitteilung der IGöV Nordwestschweiz zum Bericht Verkehr 2045 des UVEK vom 13.Oktober 2025

13/10/2025

评论

 
Bericht Weidmann verkennt Prioritäten – der Ausbau des Bahnknotens Basel muss oberste
Dringlichkeit behalten


Die IGöV Nordwestschweiz kritisiert den Bericht Verkehr 2045 zum Infrastrukturausbau scharf:
Anstatt den dringend nötigen Ausbau des öffentlichen Verkehrs in der trinationalen
Agglomeration Basel zu priorisieren, schwächt der Bericht zentrale Projekte wie das Herzstück –
und zementiert damit bestehende Engpässe im Bahnverkehr.
​
«Die trinationale Agglomeration Basel braucht keine neuen Fahrspuren unter dem Rhein,
sondern endlich den verbindlichen Ausbau des öffentlichen Verkehrsnetzes»
, betont die
IGöV Nordwestschweiz.

Widersprüchliche Analyse – falsche Schlüsse

Der Bericht Weidmann hält selbst fest, dass «der Agglomerationsverkehr auf dem SBB-Netz
nicht das Qualitätsniveau anderer Agglomerationen erreicht». Damit wird indirekt bestätigt, was
Fachleute seit Jahren sagen: Das S-Bahnnetz der trinationalen Agglomeration Basel ist
ungenügend ausgebaut. Umso unverständlicher ist die erneute Zurückstellung des Ausbaus des
Bahnknotens Basel, der als Rückgrat für den Ausbau der S-Bahn der trinationalen
Agglomeration wie acu für die internationalen Fernverkehrs- und Güterzugsverbindungen
unabdingbar ist.
Heute schon ringen Güter-, Fern- und Regionalverkehr in der Region Basel um die fehlenden
Schienenkapazitäten – dies zulasten eines 15-Minutentakts auf dem S-Bahnnetz und zulasten
zusätzlicher Fernverkehrshalte in Liestal und im Birstal. Die Zurückstufung des Ausbaus des
Bahnknotens Basel verschärft diese Engpässe weiter.

Rasche Umsetzung der kurzfristigen Projekte

Unabhängig von der Diskussion um das Herzstück verlangt die IGöV Nordwestschweiz, dass
nun dringend die kurzfristig realisierbaren Verbesserungen im öffentlichen Verkehrsnetz
finanziert und umgesetzt werden. Dazu gehören:
• Ein dichter, verlässlicher 15-Minuten-Takt der S-Bahn im Birstal bis Laufen, im Ergolztal
bis Olten und im Fricktal
• Der Ausbau der S-Bahn zum EuroAirport und nach Mulhouse
• Die rasche Realisierung der S-Bahn-Haltestelle Morgartenring / Neuallschwil
• Die Einführung von «Schnelltrams» im Leimental, nach Riehen und Muttenz sowie der
beschleunigte Neubau der Margarethenbrücke
• Die Tramverbindung Bachgraben und die Verlängerung der Linie 8 ins Gewerbegebiet
Ziegelei
• Die konsequente Umsetzung des Tramnetzes 2030

Rheintunnel ist keine Lösung

Im Gutachten Weidmann wird das prognostizierte Verkehrswachstum auf der Basler
Osttangente unkritisch als gegeben hingenommen – statt anzuerkennen, dass neue Strassen
zusätzlichen Verkehr erzeugen. Der Volksentscheid vom 24. November war ein klares Nein zum
Rheintunnel und ist zu respektieren.
Die IGöV Nordwestschweiz nimmt die Aussage im Bericht Weidmann erstaunt zur Kenntnis,
dass genau dieses Projekt der Stadt neue verkehrliche und städtebauliche Möglichkeiten
verschaffen sollte. Der Bericht Weidmann verkennt, dass diese wichtigen Spielräume zugunsten
des Ausbaus des öffentlichen Verkehrs oder der Aufwertung der Stadtquartiere in den bisherigen
Unterlagen zum Rheintunnel nicht nachgewiesen wurden.

Fazit
Die IGöV Nordwestschweiz fordert eine klare Prioritätensetzung:

Mehr Bahn, Tram und Bus – statt mehr Strassen.

Nur ein konsequenter Ausbau des öffentlichen Verkehrsnetzes kann den Mobilitätsbedarf der
wachsenden trinationalen Agglomeration Basel umweltfreundlich und effizient decken.

Für den Vorstand der IGöV Nordwestschweiz
Thomas Noack

Präsident

Für Auskünfte stehen zur Verfügung:
Jan Kirchmayr, Landrat BL, Tel: 079 625 11 89, Mail: [email protected]
Jean Luc Perret, Grossrat BS, Tel: 079 643 74 78, Mail: [email protected]
评论
<<上一篇
    Jetzt Mitglied werden! 🔗


    Gemeinsam erreichen wir mehr! Zum Beispiel…

    Bessere Fahrpläne, kürzere Fahrzeiten und moderneres Rollmaterial.

    Verbesserte verkehrspolitische Rahmenbedingungen für den ÖV.

    Investitionen in den Wirtschaftsstandort Nordwestschweiz durch eine ausgebaute ÖV Erschliessung.

    Archiv

    May 2025
    January 2025
    September 2023
    June 2023
    September 2022
    May 2022
    March 2022
    January 2022
    November 2021
    August 2021
    May 2021
    March 2021
    September 2020
    August 2020
    June 2020
    May 2020
    January 2020
    May 2019
    August 2018
    November 2017
    April 2017
    September 2016
    July 2016
    August 2015
    June 2015
    April 2015
    June 2014

    ​Datenschutzerklärung

    RSS Feed

                                                                                                                                                                                                                Sa!men Web